Was wir kämpfen

Durch unser vielseitiges Training kämpfen unsere Fighters nicht nur in einer Disziplin. Das würde auch nicht dem Sinn des klassischen Kung Fu entsprechen. Jeder gute Kung Fu Kämpfer kann/sollte sich in jeder Kampfdistanz zurecht finden.

SAN DA ist für uns ein Oberbegriff, auch wenn es einen Sanda Kampfstil/Reglement gibt. SAN DA meint wörtlich übersetzt: free fight/free hit...

Wir kämpfen nach K1, Sanda und Leitai Regeln. Damit unsere Fighters sich auf das Kämpfen konzentrieren können, haben die Fighters auch ein eigenes Level-System. Viele Kämpfer meinen, dass sie durch reines Sparring Training hohes erreichen können. Doch wenn die Fighters keine Grundschule, Kampftechniken, Kraft, Pratzen, ... erlernen, werden sie immer nur durchschnittliche Kämpfer sein. Auch im Kampfsport braucht es Intelligenz und Einsicht. Alle grossen Kämpfe hören auf ihre Sifus (Lehrer) und Coaches. 

Will jemand unter unserem Namen an Wettkämpfen mitmachen, so muss er mindestens 2x wöchentlich unser Training besuchen und daneben aktiv Kondition und Kraft trainieren. Zu dem muss er ein Kämpferherz haben und sollte nach dem WU DE (Kampf Tugend und Moral) leben. Selbstverwirklicher und Poser haben bei uns keine Zukunft. 

K1

Quelle: Wikipedia

Das „K“ leitet sich von den vielen Kampfsportarten, die als Anfangsbuchstaben ein „K“ enthalten, ab (Karate, Kung Fu, Kempo, Kickboxen; alle Teil der Kakutogi-Familie, was in etwa Kampfsport bedeutet). Zudem ist es ein Wortspiel mit der Abkürzung der Formel 1 (F1), daher rührt auch die Turnierbezeichnung „K-1 Grand Prix“.

Fälschlicherweise wird oft angenommen, K-1 sei eine eigene Kampfkunst; jedoch messen sich im K-1 hauptsächlich Vertreter verschiedener Kampfsportarten, welche sich an die gemeinsamen Regeln halten. Es ist also vielmehr als eigene Wettkampf-Art einzustufen. Nicht zulässig sind zum Beispiel das Clinchen oder der Einsatz von Ellbogen (z. B. aus dem Muay Thai) und Würfe (z. B. aus dem Judo).

K-1-Kämpfe sind im Turniermodus auf drei Runden zu je drei Minuten, mit möglicher Verlängerung auf bis zu fünf Runden, festgelegt. Diese relativ geringe Rundenzahl hängt mit der Turnierregelung zusammen, die nach dem Ausscheidungsprinzip verläuft, so dass ein Kämpfer an einem Abend bis zu drei Kämpfe absolvieren muss. Abweichungen sind möglich, im Allgemeinen ist die Kampfzeit von der Klasse der Kämpfer abhängig und davon, ob es sich um einen Turnierkampf handelt. Die vielfältigen und gefährlichen Angriffsmöglichkeiten, die die Chance auf einen langen Kampf ohnehin vermindern, sind ein Grund für die im Vergleich zum Boxen oder Kickboxen kurzen Kampfzeiten. 

Lei Tai

Quelle: PWKA Switzerland

  

Was bedeutet Lei Tai? Übersetzt heißt es soviel wie "Kampftribüne".

Im alten China gab es Regeln, wie eine ehrenvolle Herausforderung auszusehen hat.

Der Herausforderer mußte ein Schriftstück verfassen, in dem er seinen Kontrahenten zum Kampf forderte, um damit sein Können zu prüfen. Der Kampf wurde dann auf einer Tribüne, die es in jeder größeren Stadt gab, abgehalten. Diese Bühne war so gebaut, dass sie keine Randbefestigungen hatte, auch war sie mindestens 2,5 Meter hoch und umfaßte eine Fläche von ca. 100 Quadratmetern. Diese Kampffläche wurde Lei Tai genannt. Ein Kämpfer der von der Plattform gefallen ist oder heruntergeworfen wurde, verlor sein Gesicht, d.h. niemand wollte weiterhin mit ihm trainieren bzw. von ihm lernen. Die Kämpfe wurden auch ohne Schutzausrüstungen ausgetragen und sie kämpften meistens bis zur Aufgabe oder zum Tod des Gegners.

Heutzutage sieht das ganze ein wenig anders aus, d.h. die Kämpfer tragen Faust- und Kopfschützer und müssen nach bestimmten Regeln kämpfen. Es wird aber nicht nach jeden Treffer abgebrochen, sondern man hat 5 Sekunden Zeit, um weitere Punkte zu erzielen. Wenn ein Gegner die Kampffläche verläßt, bekommt der Gegner 3 Punkte, aber der Kampf geht weiter. Diese Lei Tai Kämpfe können also nur nach Punkten oder k.o. gewonnen werden. Es ist heutzutage ein Schiedsrichter auf dieser Kampftribüne anwesend, um die Gegner rechtzeitig zu trennen und größere Verletzungen zu vermeiden, bzw. die Regeln einzuhalten.

 

San Da / San Shou

Quelle: PWKA Switzerland

 

Sanshou ist ein zusammengesetztes Wort aus den chinesischen Begriff "san", das frei oder loslassen bedeutet und dem Wort "shou", das Hand bedeutet. Es ist ein Sandasynonym ( DA = angreifen ). Um es zu vereinfachen bezeichnen diese 2 Begriffe die Anwendung im freiem Kampf der chinesischen Kampfkünste. Sanshou ist die Evolution des Wushu (chinesische Kampfkünste) als Kampfsport. Es integriert die 4 Hauptangriffkategorien: Ti (Kicken, Fuss-tritte) DA (zuschlagen = Faustschläge) Shuai (werfen), Na (fangen, fassen, hebeln); und die Paraden und das Blockieren. Sanshou geht weit über die Grenzen der anderen Kampfsportarten und stellt den Akzent auf die Kombination der Techniken Fauststoss, Fusstritt und besonders wichtig die Wurftechniken, die den Kämpfer eine sehr hohe ausgearbeitete Kampfstrategie abverlangen. Obwohl diese Techniken auch in anderen Kampfsportarten erlaubt sind (Kickboxing, Taekwondo, Muay Thai, Judo...), ist das kombinieren im Sanshou das Wichtigste, und nicht wie in den anderen Vollkontakt Sportarten der KO-Schlag durch eine einzelne Technik.Ein guter Sanshoukämpfer muss die drei Distanzen Hir, Har, San = 1, 2 und 3 = Fauststoss, Fusstritt und Wurf perfekt, wirksam und strategisch im Kampf einsetzen können. Das beherrschen des Kampfes in allen Distanzen und vor allem das korrekte kombinieren zuerst Kick dann Faust und zuletzt Wurf, oder Faust, Kick und Wurf, macht die richtige Ausführung des Sanda aus.